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Anmeldebedingungen und Informationen

1.   An der Rallye können maximal 111 Rallyeteams mit jeweils drei Autos und sechs Fahrern teilnehmen. Alternativ sind an Stelle von Autos mit zwei Fahrern auch zwei Motorräder mit je einem Fahrer möglich.

2.   Die Rallyeroute führt ausschließlich über Nebenstraßen. Die Benutzung von Autobahnen ist verboten. Auch Fähren (Ausnahme nach Israel) und Mautstrassen sind tabu.

3.   Zugelassen sind nur Autos, die älter als 20 Jahre alt sind oder einen tatsächlichen Marktwert von 1111,11 Euro nicht überschreiten. Motorräder, die noch keine 20 Jahre alt sind, dürfen pro ccm nicht mehr als 1,11 Euro kosten. (Die Ermittlung der Werte erfolgen über die Marktübersicht von Mobile.de und im Zweifelsfall schlussendlich vom Kfz-Sachverständigen vor dem Start.

4.   Der Einsatz von Navigationsgeräten durch die Rallyeteilnehmer ist verboten. (Natürlich ist das schwer nachprüfbar, weil ja heute in jedem Handy ein Navi steckt. Daher geben die Rallyeteilnehmer eine schriftliche Ehrenerklärung, dass sei keine Navis benutzen, ab.)

5.   Übernachtet werden darf während der Rallye nur im Auto, im Zelt, unter freiem Himmel, bei Freunden oder in Hotels, die im Schnitt weniger als 11,11 Euro pro Nacht und Person kosten.

6.   Nachdem andere Veranstalter sehr schlimme Erfahrungen mit dem Finanzamt wegen Startgeldern von Nichtmitgliedern machen mussten, dürfen an der Rallye nur Mitglieder des Vereines Europa-Orient-Rallye e.V. teilnehmen. Die Mitgliedschaft beginnt mit Bezahlung des Mitgliedsbeitrages und endet zunächst automatisch mit dem Ende der jeweiligen Rallye. (Probemitgliedschaft). Die Probemitgliedschaft kann auf Antrag in eine unbegrenzte Mitgliedschaft umgewandelt werden.

7.   Der Mitgliedsbeitrag wird mit der Anmeldung zur Rallye fällig. Der Mitgliedsbeitrag beträgt bei Mitgliedschaft als 4-er Team 333,33 Euro pro Person, bei Mitgliedschaft als 6-er Team 222,22 Euro pro Person. (Also umgerechnet auf ein Rallyeteam 1333,32 Euro).

8.   Die Mitgliedschaft im Verein berechtigt zur Teilnahme an der Rallye. Wenn ein Mitglied oder ein ganzes Team nicht an der Rallye teilnimmt, kann der Mitgliedsbeitrag nicht erstattet werden.

9.   Aufgrund des Vor-Startsystems ähnlich der Rallye Monte Carlo vom Team-Heimatort oder einem vom Organisationskomitees vorgeschlagenen Startort aus, ist es erforderlich, dass jedes teilnehmende Team bei der Rallye mit einem GPS LIVE TRACKING-System ausgestattet ist. Eine Teilnahme an der Rallye ohne diese System, welches auch zur Sicherheit und zur Nachverfolgung der Rallyeteilnehmer für deren Freunde und Bekannte über das Internet bis zum Ende der Rallye dient, ist nicht möglich. Der Preis für das Tracking-System auf Miet-Basis liegt bei ca. 140,— EUR pro Team.

10.   Erster Preis der Rallye wird wieder ein lebendiges Kamel sein. Da bisher noch keinem Gewinnerteam eine Einfuhr nach Europa gelungen ist, wird empfohlen, dass das Gewinnerteam das Kamel einer Person im Zielland, die das Tier sinnvoll nutzt, übergibt.

11.   Die Rallyefahrzeuge bleiben im Zielland. Sie werden dem Staat zur Verwertung überlassen. Der Staat verwertet die Fahrzeuge und setzt die erzielten Gelder für soziale Zwecke ein. Die Rallyeorganisation hat eine Mitsprachemöglichkeit, für welche Zwecke die Gelder eingesetzt werden. Wenn ein Rallyeteilnehmer das Auto nicht zur Verwertung bereitstellen möchte, muss das Fahrzeug von ihm im Gastland ortsüblich versteuert werden. (Bei alten Fahrzeugen in Jordanien sind das ca. 120 Prozent des Neuwertes.)

12.   Die Rallyekosten tragen die Rallyeteams selbst. Sie können dafür eigene Sponsorenverbindungen eingehen (Allerdings sind wegen den besonderen Bedingungen in den Gastländern Werbung für harten Alkohol und Werbung mit viel nackter Haut sowie politische Werbung ausgeschlossen)

13.   Die Rallyeteilnehmer verpflichten sich mit der Anmeldung, die Startnummernschilder hinten und vorne am Fahrzeug, sowie die Teilnehmerschilder an der Fahrer und Beifahrertür und ggf. weitere Aufkleber der Hauptsponsoren der Gesamtrallye am Fahrzeug anzubringen.

14.   Die Kosten für Verpflegung, Treibstoff, Fahrzeuge, Versicherung, Rückflug, usw. tragen die Teilnehmer selbst.

15.   Wegen des Krieges in Syrien kann das Zielland Jordanien wohl auch 2018 nicht auf Achse erreicht werden. Das heisst, dass voraussichtlich die Fahrzeuge mit einer (zu charternden) Fähre und die Teilnehmer mit (ebenfalls zu charternden) Flugzeugen nach Israel gebracht werden müssen. Die Rückflüge aus Jordanien nach Deutschland, Visa, Einreise- und Ausreisegebühren in Israel, Transfers, Eintritte, Autoversicherungen usw. werden von den Partnern, die sich bei der einstigen Allgäu-Orient-Rallye bewährt haben, in sogenannten ,Leistungspaketen`organisiert. Diese ,Pakete`haben mit dem Verein Europa-Orient-Rallye nichts zu tun. Die Rallyeorganisatoren vermitteln diese Kontakte nur als Freundschaftsdienst und weil dies alles für die einzelnen Teilnehmer organisatorisch nicht zu handhaben ist.

16.   Bei der vergangenen Allgäu Orient Rallye haben die Leistungspakete für Jordanien (Linien oder Charterflug nach Europa, Eintritte, Kfz Versicherung, zwei Übernachtungen bei Siegerehrung in Spitzenhotels, Transfers, Visa, Fahrzeugversorgung, Steuern usw.) ca. 650,- Euro, für Türkei (Fähre nach Israel, Flug nach Israel, Transfers, Hafenkosten, Zoll, Entladungskosten, Gebühren etc,) 640,- Euro und für Israel (Eintritte, Ausreisegebühr, Sicherheit, Zollgebühren, Hafennutzung, Transfers usw.) 120,- gekostet. Die Kosten hierfür sind von den Teilnehmern direkt an unsere Partnerorganisationen in der Türkei, Jordanien und Israel zu bezahlen. Das heisst, dass pro Teilnehmer im Frühjahr 2018 noch Kosten in Höhe von circa 1500 Euro anfallen werden.

17.   Rallyeteilnehmer sind Personen von öffentlichem Interesse. Das heisst, dass Fotos von Teilnehmern und Fahrzeugen veröffentlicht werden dürfen. Außerdem werden die bei der Anmeldung eingegebenen Daten wie: Name, Adresse, Geschlecht, Telefonnummer, Website-Adresse usw.  auf unserer Homepage veröffentlicht werden.