Idee

Bei der Europa-Orient-Rallye werden nur Fahrzeuge zugelassen, die mindestens 20 Jahre alt und straßentauglich sind. Jüngere Fahrzeuge dürfen nur mit, wenn sie einen Kaufpreis von max. 1111,11 Euro haben. Anfangs waren nur Automobile zugelassen. Nachdem zwischenzeitlich auch Motorradfahrer teilnehmen wollen wurde dies ermöglicht. Auch Motorräder müssen 20 Jahre alt sein. Wenn jüngere Motorräder mitgenommen werden, dürfen die pro ccm nicht mehr als 1,11 Euro kosten. (Mobile.de Preisspiegel und vor dem Start TüV Süd Ingenieur sind maßgeblich!).

Hintergründe

Dank guter Freunde in Jordanien, war das Ziel der früheren Allgäu-Orient-Rallye von Anfang an klar: Jordanien.

Und das wird auch bei der Europa-Orient-Rallye so beibehalten!

Der genaue Startort wird in Kürze bekannt gegeben.

Aufgrund der politischen Situation in Syrien wurde die Rallye 2011 „ausgebremst“. Einreisewarnungen und die Vernunft haben eine Einreise nach Jordanien „über Land“ ausgeschlossen. Eine Umschiffung Syriens über Ägypten ist kurz vor dem Ziel an Behörden (hauptsächlich Deutsche Botschaft in Kairo) und der instabilen Lage in Ägypten gescheitert. Deshalb musste die Rallye in der Türkei beendet werden.

2012 wurde Baku in Aserbaidschan als Ziel festgelegt, die Teilnehmer konnten Jordanien anschließend mit dem Flugzeug erreichen.

2015 endete die Allgäu-Orient-Rallye ebenfalls wie gewohnt in Jordanien, konnte aber auf Grund der weiterhin schwierigen Situtation in Syrien nur über den Seeweg Türkei -> Israel erreicht werden

2016 war wieder die Türkei das End-Ziel der Allgäu-Orient-Rallye

2017 war wieder Jordanien das End-Ziel der Allgäu-Orient-Rallye

Für 2018 steht wieder Jordanien als Ziel auf dem Plan !!!

Weil die politische Situation in Syrien nach wie vor sehr kritisch ist, kann die Route nach wie vor nicht durch Syrien verlaufen. Aber es gibt Alternativen…

Erster Preis für die Europa-Orient-Rallye ist traditionsgemäß ein echtes Kamel!!!

Das Kamel muss wohl wieder im Gastland bleiben. Dies hat einfuhr- und quarantänerechtliche Gründe in Deutschland. Wie die Gewinner 2006 und 2016 erfahren mussten ist es nämlich wegen in Deutschland und in der Schweiz bestehenden Einfuhrbestimmungen trotz Engagement und Geld nicht möglich, ein Kamel aus einem arabischen Land einzuführen. …und ein Kamel gehört auch in die Wüste oder ihre angestammte Heimat und nicht auf unserer grünen Wiesen.

Bisher haben die Gewinner ihr Kamel immer einem jungen Beduinen oder Farmer übergeben und somit einem armen Menschen eine Existenzgrundlage geschaffen.

Wenn es ein Team natürlich trotzdem schaffen sollte, alle rechtlichen Hürden zu meistern, und dem Tier eine artgerechte Heimat bietet, steht Ausreise nichts im Wege.

Die Veranstaltung ist eine Rallye und soll kein Rennen sein. Es gelten (wie bei jeder Rallye) bis auf einige Sonderprüfungen die Regeln der jeweiligen Straßenverkehrsordnungen.